Irgendwann ging es mit dem Schiff weiter. Ich konnte mein Glück kaum fassen. Das Meer und der Strand - alles so wunderbar! Es war noch schöner als ich es mir vorgestellt habe...



Wir wohnten in Bungalows, die ungefähr 20 Meter vom Strand entfernt waren. Der Strandabschnitt war ziemlich cool, nur war er ziemlich flach, was zur Folge hatte, dass tagsüber bei Ebbe das Meer ziemlich in die Ferne rückte...
So schauts aus unserem Bungalow aus.




"Unser" Strand
9° Breitengrad, d.h. zielmich genau 1000 km vom Äquator entfernt. So weit südlich war ich noch nie, und ich wage mal zu behaupten, dass meine Vorfahren (also die letzten paar zigtausend Jahre) auch noch nie so weit nach Süden gereist waren. Man beachte die fast senkrechte Sonneneinstrahlung.
Mit Roman, Hut und mp3 Player - so kann man es genießen
Und am Abend tranken wir am Strand das ein oder andere Bierchen....
Unsere wichtigsten Begleiter. Roch ziemlich übel nach Chemikalien (waren sie ja auch), aber ohne sie wären wir wohl gestorben. Die Mücken in Thailand waren schwarz und landeten direkt auf die Haut. Sie waren viel aggressiver als die Mücken, wie man aus Deutschland kennt.
Vor unserem Bungalow
Am nächsten Tag mieteten wir Mopeds - für umgerechnet 4 Euro am Tag. Damit waren die Mopeds günstiger als Mountainbikes auf Sanya. Wir fragten nach Helmen, doch der Vermieter hat uns ausgelacht. Hier trägt keiner Helme. Und die Polizei? Die kontrollieren sowas nicht. Tatsächlich war das den Ordnungshütern in Thailand egal. Wir sahen sogar einen Mopedfahrer mit einem Bier in der Hand!!! Übrigens, diese Dinger sind nicht mit einfachen Straßenrollern in Deutschland zu vergleichen. Sie schaffen bis zu 100 km/h, was wir auf manchen Straßenabschnitten auch voll ausreizten. Mit Tourihut, Flipflops und jeder Menge Wahnsinn gings dann auf die Erkundungstour.
An einer thailändischen Tankstelle. Dieses Wildschwein gehört den Besitzern der Tankstelle. Irgendwie mochte es Gero nicht - und fiel ihn einfach an.
Eine typische Tankstelle im Landesinnern. Das Benzin wird von Hand gepumpt, die Menge von Hand abgemessen.
Das war auch mal ein Ding. Irgendwo fuhren wir auf ziemlich gut gepflasterte Straßen, und natürlich gab man Gas. Und plötzlich schloss sich daran, und zwar nach einem kleinen Hügel, eine ungefplasterte Landstraße an! Ich bin fast auf die Schnauze geflogen, verlor dabei meinen Hut. Gero, der hinter mir war, konnte dann anschließend diese Bild machen, wie ich zurücklaufen und nach meinem Hut suchen musste.
Ein typisches Restaurant. Man fühlte sich eher wie auf der Terasse einer Familie. Die Hunde und Kinder liefen einfach durch die Gegend. Ingesamt muss man sagen, dass das Angebot der Restaurants überall identisch war. Viele Restaurants hatten sogar das gleiche Menü.

Eigentlich gab es bisher nur Full Moon Parties. Doch irgendwann stellt man fest, dass die Touris nicht so lange bleiben. Also führte man als zusätzliche Einnahmequelle auch noch die Half Moon Parties ein.
Überall Affen.
Elefanten sind sooo cool!

Irgendwann sahen wir dieses Häuschen weiter im Landesinnern. Und als ich anhielt, um ein Bild zu machen, kamen mir einige gut gelaunte Europäer entgegen und meinten, dass wir dort auf jeden Fall einen Tee probieren sollten.
Es stellte sich heraus, dass eine britische Aussteigerin das grüne Haus bewohnte. Sie war ziemlich gut drauf, um nicht zu sagen, high, als sie uns sah. Irgendwas muss sie geraucht haben. Da bin ich mir sicher.

Am nächsten Tag wollte Gero zu dieser einsamen Insel. Seine Insel, wie er sie die restliche Tage sagte. Nur wollte ihn kein Bootsfahrer ihn rüberfahren. Vermutlich ist die Insel in Privatbesitz.



Also gingen wir Schorcheln.
Auf dem Weg nach Koh Ma begegneten wir zwei Mädels, die wir am Strand "zufällig" wiedertrafen. Die mit dem roten T-Shirt wollte mich aus irgendwo in Bangkok kennen. Nur wo, konnte die mit ihrem kaum verständlichem Mix aus Englisch und Thai nicht wirklich verständlich rüberbringen. Naja, irgendwie wollte sie mich dann begleiten. Doch irgendwann begriff sie, dass wir nicht interessiert waren. Tatsächlich sahen wir auf viele (weiße) Ausländer mit einer einheimischen Frau auf ihren Mopeds rumfahren.
Ananas, Cola, Kaugummi und unsere Hüte, aufgenommen auf unserer Rückfahrt nach Bangkok. Insgesamt sollte die Fahrt von Koh Pha Ngan nach Peking 28 Stunden dauern. Mit Boot, Bus, Taxi und Flugzeug und Taxi. Was für Strapazen.
Ich fands faszinierend, Naturforscher Dr. Burghardt eher langweilig. Dieser Hahn konnte einfach auf den Tisch springen! Ziemlich hoch für so ein kleines Tier, wie ich finde..
Zur einfachen Identifizierung der Touristen mussten alle Touris einen Aufkleber mit dem Reiseziel und blabla auf ihre T-Shirts kleben. Mein Reiseziel war also Bangkok. Acha. Und was das rosa Dreieck zu bedeuten hatte, weiss ich bis heute immer noch nicht.
Am Flughafen von Bangkok. Wir kamen um 2 Uhr nachts an, und unser Flieger sollte planmäßig um 7:30 starten. Gero wollte schlafen (man beachte den Aufkleber auf der Rückenlehne), ich hab es erst gar nicht versucht. Achja, natürlich hatten der Flieger Verspätung. Wir flogen erst um 9.
