Sanya, China's tropical paradise - so wird zumindest im chinesischen CCTV9 geworben. Naja, wir haben angenehme Temperaturen um die 20° C erwartet, doch warm anders. Und der Strand war solala: total überlaufen, und übersät vom Müll. Die Touristen hier habens hier offensichtlich nicht gerafft, dass jeder für den Erhalt einer gesunden und sauberen Umwelt verantwortlich ist. Es wird viel mit an den Strand genommen, und der Müll, darunter Verpackungsmaterialien und Zigaretten, werden einfach am Strand zurückgelassen. Überall Müll!!! Das Gerotze am Strand will ich nicht mehr groß erwähnen. Jedenfalls war ich ziemlich enttäuscht von Sanya, schöner Strand ist für mich ganz ganz anders....
In Sanya angekommen, wurden wir gleich vom einem mulismischen Taxifahrer, der sich als der Enkel von Bin Laden ausgibt, verarscht. Und am Hostel angekommen, mussten wir feststellen, dass wir auch von den Hostelbetreiber über den Tisch gezogen worden waren. Naja, immerhin sind wir heil angekommen.


Südspitze von Sanya. Überall nur Steine und Geröll. Irgendwann kam irgendwer auf die Idee, mal die Klippen raufzuklettern....
Es ging sehr steil zu und es war eher klettern als laufen.... im Nachhein muss ich sagen, dass es verdammt dämlich war, da hochzuklettern. Ein Sturz hätte wohl übelste Folgen gehabt, weil man direkt auf die Felsen gefallen wäre. Naja, aber damals hatte man das irgendwie alle ignoriert...



Gero wurde irgendwann müde und holte das Baguette samt Käse raus. Picknick auf den Felsen. Das war echt cool.




Sanya ist auch ein beliebter Reiseort für (frischverliebte) Pärchen. Man kann hier z.B. Schlösser kaufen und dann sie miteinander verschließen, um die ewige Zusammengehörigkeit zu symbolisieren
落笔洞. Eigentlich nur eine uninteressante Höhle mit einem interessanten Namen (nachher ist man immer schlauer). Jedenfalls hat uns der Hostelbetreiber diesen Ort empfohlen für eine Tagestour mit dem Mountainbike. Nur war der Ort nicht leicht zu finden, die Höhle war nämlich irgendwo in diesem Berg, doch den Müllspuren (kein Witz!!!) folgend fanden wir dann doch diese Höhle. Das ist schon traurig, dass die Touristen Müll echt in die entlegsten Stellen mitbringen können....


Irgendwann sind wir noch bisschen raufgekletter. Hui, ganz schön steil
Die Rückfahrt: Jo, alle wollten heim, und die Flugtickets waren alle ausverkauft. Selbst die Vollpreistickets waren vergriffen. Wir konnten von Glück reden, dass wir von der Provinzhauptstadt Haikou, 300 km nördlich von Sanya, starten konnten. Da auch die Bustickets auch ausverkauft waren, mussten wir auf das Angebot eines dubiosen, unter Einfluss von Betelnüssen stehenden Fahrers eingehen, der uns mit seinem eigenen Wagen uns nach Haikou fuhr. Um es kurz zu fassen: wir waren froh, lebendig in Haikou angekommen zu sein.

Am Flughafen von Haikou
Elitestundenten bei der Arbeit
