In Guangzhou gabs einen Riesenstau. In Zentralchina gab es einen Riesenschneechaos (übrigens sind etliche Leute aus Gaungzhou nach Norden gereist, um Schnee zu sehen. Hier schneits nämlich nie...)- und die ganzen Wanderarbeiter, ca. 200 000, konnten nicht mehr nach Hause, um das chinesische Neujahrsfest mit ihrer Familie rechtzeitig feiern zu können. Und der Bahnhof war ziemlich dicht. Um die Flut von Wanderarbeitern bisschen drosseln zu können, hat man einfach beschlossen, dass die U-Bahnen nicht mehr am Hauptbahnhof halten. Dies hat widerum zur Folge, dass die Masse von Wanderarbeitern einfach mit ihren Koffern quer durch die Stadt zogen. Und das gewaltige Arbeiterpotential, ungelernt und kostengünstig, was man immer wieder liest, ist so deutlich sichtbar wie wohl nur selten im Jahr...
Naja, auch Guangzhou, bereits südlich vom nördlichen Wendekreis gelegen (23°N laut wikipedia) wurde von der Kältewelle getroffen. Wir hatten nur 7 - 10°C. Die Winterjacke wurde eingepackt, und die dünne ausgepackt. Der Taxifahrer sagte mir, übrigens in flüssigem Mandarin (übrigens können hier alle Mandarin, wie es sich später herausstelle), dass die Lufttemperatur von Guangzhou normalerweise selbst zu der kältesten Jahreszeit über 15°C liege. Und ich staunte nicht schlecht, dass manche Leute mit Daunenjacke rumliefen.... für die Leute hier scheints schon kalt zu sein....

In China fahren die (hohen) KP Beamten Audi A6, manchmal auch A6L, eine Variante, die hierzulande ganz beliebt zu sein scheint. Jedenfalls stieg ich am Garden Hotel aus, einem schicken 5-Sterne Hotel mit einem ziemlich hohen Ausländeranteil, um mit einem Taxi zum Hostel zu fahren. An dem Tag gabs ne Konferenz der lokalen Polizei. Und die ganzen hohen Tiere der KP wurden hingekarrt. Wenn man sich die Autokennzeichen genauer unter die Lupe nimmt, wird man feststellen, dass sie alle mit 粤 O beginnen. 粤steht für die Provinz von Guangdong, und O für die Polizei. Und die ganzen 8ten - stehen für Reichtum....

Unsere nächsten Verwandten





Katzen, Katzen, Katzen. Überall Katzen, die genau so viel wie ihre Besitzer zu tun hatten: nämich nix! Insgesamt muss man schon sagen, dass das Leben hier ziemlich relaxt zugeht. Und Gero staunte nicht schlecht, dass chinesische Katzen auch Reise essen..... na dann...
Die zwei hier haben wohl noch nie eine Fotokamera gesehen. Jedenfalls starren beide so zielmich in meine Kamera...
Männlicher und weiblicher Nachwuchs sind gleichermaßen gut, auch Frauen sind Erben. Hier scheint man wohl noch eher männlichen Nachwuchs zu bevorzugen, zumal Chinas Geburtenkontrolle (auch Einkindpolitik genannt) seit 20 Jahre strikt durchgeführt wird...
拆, das Zeichen für Abriss. Die alten, kleinen Häuser, sollten den Hochhäusern weichen.

Hupen verboten. Naja, für Ausländer und Chinesen gelten unterschiedliche Strafen. (150 RMB = 20 Dollar)
Am zweiten Tag gingen Fabian und ich ins Zoo.
Krokodilfleisch....


Elefanten sind soooo cool! Naja, hier handelt es sich nicht um ein frisch verliebtes Pärchen (vielleicht waren sie es mal, vielleicht sind sie es immer noch), aber hier stritten sie sich um die Bananen, die die Touristen übrigens für Wucherpreise kaufen und dann an die Elefanten verfüttern können....


Zum ersten Mal in meinem Leben sah ich Pandas in echt. KRASS! So was von faul, diese Kreaturen. Der Tag eines Pandas sieht ungefähr so aus: 18 Std schlafen, 3 Std essen, ab und zu das Weibchen besteigen und Touristen ignorieren. Spass bei Seite, aber die Pandas zeigten sich selten von vorne, was wohl daran lag, dass ihnen das Blitzlicht der Touristen gewaltig auf den Geist ging.
Die kleinen Pandas, eigentlich sind sie mit den Pandas nicht verwandt, aber irgendwie hat man den Namen einfach behalten. Ziemlich lustige und pfiffige Tiere....
