Dafür habe ich drei Vorlesungen geschwänzt. Im Gegensatz zu Deutschland, wo es keinem interessiert, ob man zur Vorlesung kommt (und ob man überhaupt lebt), nehmen die Profs es hier persönlich, wenn man die Vorlesungen schwänzt. Ein Prof war ziemlich sauer, als ich mich versucht habe, mich von der Vorlesung abzumelden. Der hatte absolut kein Verständnis für so was. Naja, bei den anderen beiden bin ich vorsorglich dann mal nicht mehr hingegangen. Die sehen sowas als Gesichtsverlust, und die reactio auf die vorausgehende actio wird dann spätestens bei der Notengebung sichtbar. Simpelste Mechanik halt
Unser Flieger ging um 8 Uhr. Gero hatte durchgeboxt, dass wir uns um 5:50 vorm Wohnheim treffen. Und verpennt? Gero! Er wurde um 5:50 unsanft geweckt. Aber eins muss man sagen: schnell war er. Wir fuhren um 6:10 ab. Trotzdem hatten wir reichlich Zeit am Flughafen und gehörten zu den ersten, die am Terminal ankamen.
In Shanghai angekommen, gings sofort Richtung Hostel. War recht schick, es wurde aber auch schnell klar, dass die Räume ursprünglich als Einzelappartment gedacht waren. Ein Raum mit geschätzter 60 - 70 m² und Glastüren als Semgentierung. Ich war sehr angetan - als Yuppie mitten in der Großstadt würde man hier ganz gut wohnen können. Aber scheinbar haben sich die Appartments doch nicht so gut verkauft wie gewünscht, und man hat das ganze hier dann zu einem Youth Hostel umfunktioniert.
Aber wie gesagt, es gab keine Wände, und keine richtigen Türen.Huch?

Ach - die Toilette!

Und die Dusche war einzigartig. Schick, nur war der Druck unter aller Sau. Na super. Noch schlimmer als die englischen Duschen, meine Güte, und das heißt schon was. Jedenfalls hat das zur Folge, dass der gesamte Duschvorgang länger dauerte als sonst...
Achja, und mit Glastüren:

Touris halt, hehehe
