Irgendwo ist ja noch die Wüste. Wenn ich mich recht erinnere, waren es ca. 50km². Jawohl, man hat hier in der Nähe ein Stück Wüste stehen gelassen. Reservat nennt sich sowas. Die Jungs hier wissen ganz genau, wofür die Touristen Geld zahlen würden und wie man Geschäfte machen kann. Für 50€ wurden wir, zusammen mit ca. 100 anderen Touristen, in 6er Gruppen mit einem 380PS starken GM Jeep durch die Wüste gejagt. Danach gibts noch etwas Gegrilltes mitten in der Wüste. Anschließend kann der Tourist bei einer Runde Shisha eine Bautänzerin in Action erleben. Wenn der Tourist es will, kann er sogar Kamele reiten. Jedenfalls sollte sich der Tourist in seiner Vorstellung vom Land der 1001 Nacht bestätigt fühlen. Doch zugleich gibt es eine Toilette mit fließendem Wasser und Elektrizität, die stündlich von Putzkräften gereinigt wird (ich wiederhole: wir sind mitten in der Wüste) und ein Fotostand, bei dem man die Fotos sofort ausdrucken kann. Beim Essen wird reichlich Alkohl ausgeschenkt. Hm. Ein Stück Unwirklichkeit in der Wirklichkeit? Oder eher umgekehrt?


Übirgens wurden wir alle 10 Minuten aus dem Jeep gelassen, um Fotos zu machen. Ich habe aber davon abgesehen, da ich mir nicht sicher war, ob meine Kamera den feinen Sand trotzen konnte. Der Sand hier ist so fein wie Mehl. Ist also nicht zu vergleichen mit dem Sand aus dem Sandkasten irgendwo in Deutschland.
Es wurden teilweise 43 °C gemessen. Doch in der Wüste war es ganz gut auszuhalten (viel angenehmer als in der feuchten Stadt). Es war extrem trocken und windig. Von der Hitze habe ich so gut wie nichts gespürt.



Überall Touristen, hehehe







Dreimal dürft ihr raten, was auf dem Boden liegt ;)